Beauty Cuisine

Zellschützer aus dem Gemüsebeet

Gemüse ZellschützerBildquelle: Pixabay

Dass Gemüse gesund ist, haben wir natürlich längst gehört. Aber auch immer mehr Beautyprodukte setzen auf die pflanzlichen Schönmacher! Grüner Kohl z.B. zählt zu den nährstoffreichsten Gemüsearten überhaupt. Neben Ballaststoffen, verschiedenen B-Vitaminen, Vitamin E und Mineralstoffen zeichnet ihn ein hoher Gehalt an den Carotinoiden Lutein und Beta-Carotin aus. Die Zwei gehören zu den stärksten Waffen gegen oxidativen Stress – und sind damit ideal, um Hautschäden vorzubeugen. Auch Brokkoli ist ein kleiner Kraftprotz. Neben wertvollen Pflanzenstoffen wie entzündungshemmendem Kampferöl und immunstärkenden Carotinoiden enthält er u.a. einen leichten, natürlichen UV-Schutz und verringert mit dem Wirkstoff Sulforaphan sogar die durch die UV-Strahlung verursachte Hautrötung um etwa 38 Prozent. Laut amerikanischer Studien soll die schützende Wirkung sogar mehrere Tage anhalten. Außerdem ist Brokkoli reich an Vitamin C, antioxidativem Vitamin A und hält mit seinen Omega-3-Fettsäuren die Haut geschmeidig.

Jetzt aber ran an die Möhrchen! Karotten enthalten den Pflanzenstoff Beta-Carotin, der in unserem Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Der Zellschützer verlängert die Eigenschutzzeit der Haut, beugt Sonnenbrand vor, kann Sonnenallergie lindern und das Hautbild verbessern. Zusätzlich kurbelt er die Zellerneuerung an und schenkt dem Teint einen frischen, sonnengeküssten Glow. Wer kann da schon widerstehen? Wichtig dabei ist allerdings, dass wir uns trotzdem weiterhin mit einer guten Sonnencreme vor UV-Licht schützen, denn Beta-Carotin stärkt zwar die hauteigene Barriere gegen sonnenbedingte Zellschäden und hilft der Haut beim Regenerieren, ein vollständiger UV-Schutz ist damit aber nicht gegeben!

Hautschmeichler aus dem Kornfeld
Sensibelchen aufgepasst! Hafer, Weizen und Hirse sind wahre Beautywunder für empfindliche Hauttypen. In Braunhirse steckt z.B. viel Silicium, das für die Festigkeit und Elastizität unseres Bindegewebes verantwortlich ist und den Wasserhaushalt des Gewebes reguliert. Haferextrakte wirken hautberuhigend und entzündungshemmend, weil sie Aminosäuren, Vitamine, Flavonoide und Avenanthramide enthalten, die selbst in hoher Verdünnung noch stark beruhigende Eigenschaften haben. Aber auch Weizen hat einiges zu bieten: Weizenkeimöl findet wegen seiner positiven Eigenschaften und glättenden Inhaltsstoffe in vielen Kosmetika Verwendung und ist so beliebt, weil es neben Lezithin, die Beautyvitamine E und F sowie essentielle Fettsäuren enthält. Es bindet die Feuchtigkeit in der Haut, fängt freie Radikale ab und pflegt auch sprödes Haar geschmeidig weich. Weizenkleie, die Mischung aus Schalen und Keimlingen, die beim Absieben von Mehl am Siebrand zurückbleibt, enthält hautklärendes Vitamin E, bringt unreine, irritierte Haut ins Gleichgewicht und klärt das Hautbild. Und auch Weizengras hat sich zu einem echten Trendwirkstoff gemausert, der mit Antioxidantien und den Vitaminen A, C und E sowie Beta-Carotin auftrumpft. Zusätzlich enthält er Chlorophyll (Blattgrün), das den Sauerstoffgehalt im Gewebe verbessert und uns so einen frischen Teint schenkt.

Text: beautypress

 

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