Heiße Sache, coole Wirkung: Muschelschalen mit ihrer glatten Oberfläche sind wunderbar als Hilfsmittel für entspannende Massagen einsetzbar, egal, ob es sich um echte Muscheln handelt oder solche aus Porzellan. Erwärmte Muscheln heißen im Fachjargon Lava Shells. Werden sie eisgekühlt verwendet, nennt man sie Glacial Shells.

Massagen mit Lava Shells

Für Muschelmassagen benötigt man spezielle Massagemuscheln. Diese werden nach der Art ihrer Anwendung ausgesucht. Für Wärmemassagen wählt man Venusmuscheln, die paarweise so zusammengefügt sind, dass sie einen geschlossenen Körper bilden. Füllt man sie durch eine verschließbare Öffnung mit einem speziellen erwärmbaren Gel, werden aus ihnen sog. Lava Shells. Gibt man einen Aktivator hinzu, entwickelt sich innerhalb von fünf Minuten eine intensive Wärme, die bis zu einer Stunde anhält. Genauso wie Hot Stones vermitteln die warmen Muscheln das Gefühl, mit einer Wärmepackung massiert zu werden. Der Unterschied zur Massage mit heißen Steinen besteht darin, dass bei Lava Shells die Wärme rund 10 Mal länger anhält. Die Wärme überträgt sich tiefenwirksam auf die verspannte Muskulatur, die gleitenden Bewegungen tun ihr Übriges und beruhigen zusätzlich den Geist. Geschulte Masseure/Innen arbeiten mit zwei Muscheln gleichzeitig. Durch Zugabe von Aromaölen lässt sich die Massage auch mit angenehmen Düften kombinieren. Neben der etwa handtellergroßen Standard-Muschel für Rückenmassagen gibt es noch kleinere und größere Ausführungen. Die kleineren eignen sich gut für Gesichts- und Fußbehandlungen. Hier können auch Kauri-Muscheln zum Einsatz kommen, die nach dem gleichen Selbsterwärmungs-Prinzip funktionieren. Für unterschiedliche Wärme-Intensitäten gibt es verschiedene Gel-Füllungen.

Massagen mit Glacial Shells

Eine Massage mit eiskalten Muscheln ist besonders in den Sommermonaten eine wohltuende und erfrischende Angelegenheit. Vor jeder Anwendung muss die Muschel gekühlt werden. Dazu wird ein Beutelchen mit einem Trägerstoff ins Innere der Muschel gelegt und mit einer bestimmten Flüssigkeit getränkt. Die kleinen Säckchen erinnern an Teebeutel und werden durch eine Öffnung in das Innere der Muschel geschoben. Mit dem Gummistopfen verschlossen friert man die Muschel dann für mindestens zwei Stunden im Gefrierfach ein. Danach hält die Kälte für die Dauer von bis zu einer Stunde, ohne dass die Muschel erneut ins Gefrierfach muss. Nach der Massage wird das aufgetaute Beutelchen aus der Muschel entfernt und entsorgt, die Muschel gereinigt. Ein Massageöl mit frischer, sommerlicher Duftnote unterstreicht die erfrischende Wirkung der Massage. Die Glacial Shell Massage wirkt durchblutungsfördernd, kühlend, entzündungshemmend und abschwellend.

Muschelschalen sind also nicht nur optisch attraktiv. Sie sorgen auch für kleine Auszeiten im Paradies und bieten in Verbindung mit Duftölen ein ganz besonderes Wellness-Erlebnis für heiße wie für coole Typen.