Spätes Frühstück – frühes Mittagessen, der Brunch hat nicht nur sprachlich von beidem etwas. Wie so oft, kommt auch der Trend, breakfast und lunch zum Brunch zusammenzulegen, aus Amerika, aber auch hierzulande erfreut sich das ausgedehnte Schlemmen großer Beliebtheit. Brötchen und süße Marmelade, kräftige Suppen und herzhafte Fisch- und Fleischgerichte – ein reichhaltiges Brunchbuffet vereint die Köstlichkeiten aus zwei kulinarischen Welten. Folgend die besten Tipps und Ideen, damit der nächste Brunch mit wenig Aufwand zum großen Erfolg wird.

Ein kleiner Ausflug in die Historie

Das Wort Brunch tauchte Ende des 19. Jahrhundert zum ersten Mal auf und fand vor allem in der englischsprachigen Welt rasche Verbreitung. Die einen sagen, der Begriff komme vom englischen Jagdfrühstück, das aus mehreren Gängen mit kleinen Speisen bestand, andere behaupten, der Brunch wurde populär, als hungrige Nachtschwärmer aus den Ballsälen New Yorks in die Restaurants strömten, um nach einer durchtanzten Nacht wieder Kräfte zu sammeln. Wie dem auch sei: das ausgedehnte Frühstück, das meistens mit einem ungezwungenen Beisammensein einhergeht, hat sich zu einer beliebten Mahlzeit entwickelt, die auch in der Gastronomieszene eine große Rolle spielt.

Internationaler Trend

Vor allem in den Großstädten wie Berlin oder London hat sich ein richtiger Hype um das Brunchen entwickelt. Dabei geht es schon lange nicht mehr um ein Käsebrötchen und eine Tasse Kaffee. Die Menschen heute sind mobiler und internationaler denn je, und dieser Trend macht sich auch auf dem Brunchbuffet bemerkbar. Pancakes, Dinkelwaffeln und Paleo-Müsli sind genauso vertreten wie ausgefallene italienische Kaffeespezialitäten, Misobutter oder ein leckeres Karottensüppchen mit Pancetta-Croutons. Klassischerweise startet ein Brunch gegen 11.00 Uhr, so dass auch Langschläfer eine faire Chance haben.

Rechtzeitige Planung

Wer zum Brunchen einlädt, sollte sich rechtzeitig um passende Dekoration, ausreichend Sitzgelegenheiten, Geschirr, Besteck und Gläser kümmern. Wer ein eher rustikales Buffet plant, deckt den Tisch mit Tellern und Tassen aus Steingut oder handglasiertem Porzellan. Trendige Breakfast-Bowls stehen für Müsli, Salate, Suppen oder Currygerichte bereit und lassen sich auch sonst vielseitig verwenden. Wer es eher klassisch-elegant mag, wählt sanfte Porzellanformen, Farben oder zarte Muster, die viel Raum für stimmungsvolle Arrangements und individuelle Akzente in der Tischgestaltung lassen. Passend zu den Farben des Geschirrs werden Kerzen oder Teelichthalter ausgewählt, die dem Ambiente schimmernden Glanz verleihen. Ein Geheimtipp für die hübsch gedeckte Frühlingstafel sind bezaubernde Mininelken, die mit ihrer üppigen Blütenpracht und ihrem zarten Duft vielfältige Dekorationsmöglichkeiten eröffnen.

Dick aufgetragen

Damit sich die Gäste bequem bedienen können und das Brunchbuffet appetitlich aussieht, kommt es auf den richtigen Aufbau an. Flache Platten und kleine Schälchen mit Quark, Joghurt oder Butter gehören nach vorn, Salatschüsseln und Brotkörbe kommen nach hinten. Zum Brot gehört natürlich auch ein pikanter Belag. Hier kommen Brotaufstriche, Cremes oder Marmeladen ins Spiel, die gekauft oder selbst zubereitet für geschmackliche Vielfalt auf dem Buffet sorgen.

Bon Appetito

Sehr beliebt sind auch immer wieder italienische Snacks mit Parmaschinken oder Parmesankäse, die sich gut vorbereiten lassen und eine wunderbare Ergänzung zum Brunch sind. Kleine Häppchen mit Bruschetta Käse-Mousse, ein leichtes Sandwich mit Spargelcreme oder die beliebte Mischung aus Mozzarella und Tomaten mit feinem Olivenöl und bestem Aceto aus dem Norden Italiens sind mittlerweile ein unverzichtbares Must-have auf jedem guten Brunchbuffet.

Süße Verführungen

Auch kleine, süße Verführungen dürfen bei einem Brunch nicht fehlen. Wie wär‘s mit Schoko-Pancakes oder einem Schoko-Macadamia-Aufstrich für die krossen Croissants, mit einem kühlen Mango-Buttermilch-Dessert oder farbenfrohen Macarons in der Geschmacksrichtung Maracuja-Lemon? Knusprig, süß, gesund und lecker kommen auch Haferflocken mit Vanillequark oder verschiedene Müslisorten auf den Tisch, die sich jeder mit frischem Obst sowie Quark, Milch oder Joghurt ganz individuell zusammenstellen kann.

Ausgewogene Mischung

Bei einem ausgewogenen Brunchbuffet sollten sich kalte und warme, leichte und üppige Speisen die Waage halten. Ist das Buffet nicht ausdrücklich vegetarisch oder vegan angelegt, sollten auch herzhafte Klassiker mit Fleisch wie Chili con carne oder handliche Wraps mit Fisch angeboten werden. Frische Salate mit pikantem Dressing runden das Angebot ab.

Kreative Getränkespezialitäten

Wichtiger Bestandteil eines gelungenen Brunchs sind die Getränke. Wer über einen leistungsfähigen Kaffee-Vollautomaten oder eine Espressomaschine verfügt, kann von Peppy Ginger über Cappuccino oder Latte Macchiato bis Iced Matcha Latte eine nahezu unerschöpfliche Vielfalt an kreativen Kaffeespezialitäten anbieten. Für alle, die morgens lieber Tee trinken, sollte eine Auswahl an Schwarz-, Kräuter- oder Früchtetee bereitstehen. Hier sorgen innovative Teekapselmaschinen mit umfangreichem System-Sortiment für hochkarätigen Teegenuss auf Knopfdruck. Außerdem sollte Milch und Mineralwasser sowie eine kleine Auswahl an Säften angeboten werden, so dass wirklich jeder auf seinen Geschmack kommt.

Text: livingpress