Zu zweit allein daheim, gezwungenermaßen? Dann das Beste daraus machen und sich gegenseitig mehr Wohlbefinden gönnen – mit Partnermassagen!

In Zeiten und Situationen, wo sich das Leben vor allem drinnen abspielt und gemeinsame Erlebnisse außerhalb der eigenen vier Wände eher die Ausnahme bilden, steht Partner-Wellness ganz oben auf der Agenda. Entspannung bei mentaler Anspannung? Da kann eine Massage durch den Partner wahre Wunder wirken.

Stressabbau durch Partnermassagen

Wissenschaftliche Studien haben die Annahme untermauert, dass sowohl der Massierte als auch der Massierende durch die Bewegung und den Körperkontakt Stress abbauen und das Wohlbefinden verbessern und das sogar längerfristig. Eine Win-Win-Situation also.

Eine Partnermassage hat somit jede Menge Vorteile. Dafür ist längst kein professioneller Massagekurs nötig. Die folgenden sieben einfachen Griffe erzielen beste Erfolge. Wichtig ist nur, langsam und vorsichtig anzufangen, um die Muskeln warm werden zu lassen. Sollte dem Partner ein Griff wehtun oder nicht gefallen, dann diesen einfach weglassen. Der Partner liegt dabei auf einer gepolsterten, nicht zu weichen Unterlage auf dem Bauch, den Kopf leicht zur Seite gedreht (falls kein Massagetisch mit Vertiefung fürs Gesicht zur Verfügung steht). Ein wenig Massageöl mit dem Lieblingsduft des Partners lässt die Hände des Massierenden besser gleiten und sorgt zudem auch für olfaktorische Wonnen.

  1. Eine klassische Massage beginnt mit dem Ausstreichen. Dabei werden vor allem die oberen Hautschichten mit wenig Druck und großflächig auf den Handflächen bearbeitet.
  2. Es folgt das Kneten, es ist in der Regel die Grundlage einer Massage. Dabei wird der typische Massagegriff angewandt, bei dem sich die Hände in kreisenden Bewegungen aufeinander zu bewegen.
  3. Machen Sie nun mit den Händen eine Faust und bewegen Sie diese links und rechts neben der Wirbelsäule den Rücken entlang – und zwar von oben nach unten. Wenn Sie die Wirbelsäule von unten nach oben entlangfahren, öffnen Sie Ihre Hände.
  4. Legen Sie die Handflächen auf eine Seite von der Wirbelsäule und bewegen Sie die Hände anschließend mit ein bisschen Druck durch die Handballen nach außen. So werden die seitlichen Muskeln gelockert. In der Rückwärtsbewegung lässt der Druck nach. Wiederholen Sie diesen Griff mehrmals an verschiedenen Regionen des Rückens und natürlich auch auf der anderen Seite der Wirbelsäule.
  5. Mit dem nächsten Griff wird der Nacken gelockert. Hierbei sollten Sie ein bisschen vorsichtiger sein. Auch hier können Sie mit leichten Streichen der Handflächen nach außen die Muskulatur lockern. Wenn Sie kleine Knubbel spüren, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Wenn es dem Partner gefällt, dann können Sie versuchen, diese sanft weg zu massieren.
  6. Nach dem Kneten wird gedehnt. Legen Sie dafür beide Hände gleichzeitig seitlich von der Wirbelsäule ab und bewegen Sie die Hände mit einem gewissen Druck nach außen. Dadurch wird der Rücken auseinandergezogen und die Muskeln können sich entspannen.
  7. Zum Abschluss sollten sie noch einmal mit ganz sanftem Druck mit den Händen über den Rücken streichen, um die Muskeln noch einmal zu lockern und dem Partner so ein Zeichen zu geben, dass die Partnermassage gleich zu Ende ist.