Bei Bartträgern, ob mit Dreitagebart, Schnauzbart oder Lang-Bart, macht sich Verunsicherung breit: Besteht durch die Bartpracht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ein erhöhtes Infektionsrisiko? Bezüglich der bestehenden Pflicht „Mund-Nase-Masken“ weist das Robert-Koch-Institut (RKI) darauf hin, dass ein Bart die Schutzwirkung der Masken beeinträchtigen könne, weil Barthaare den erforderlich dichten Sitz der Atemschutzmaske reduziere.

So manch überzeugter Bartträger trägt sich mit dem Gedanken, zur Minimierung von Infektionsrisiken auf seinen Bart zu verzichten. Denjenigen, denen dieser Schritt schwerfällt, üben sich in Selbstdisziplin und versuchen, auf das übliche Kraulen und Streicheln des Bartes zu verzichten. Denn an den Fingern und Fingernägeln können durchaus unterschiedliche Keime anhaften – vom Niesen, vom Naseputzen, von Türklinken, Haltestangen, Treppengeländern…. Der Weg von den Fingern zum Gesichtshaar, zu den Lippen, Augen und zu den Barthaaren ist dann nicht mehr weit. Um Keimübertragungen zu vermeiden, ist es aus hygienischen Gründen unablässig, sich regelmäßig die Hände gründlich mit Seife zu waschen – nicht nur für Bartträger.

Um aus dem Gesichtshaar kein „Biotop“ werden zu lassen, ist es ratsam, den Bart regelmäßig mit einem milden Shampoo zu reinigen und danach zur Pflege einen Conditioner aufzutragen. Damit können sowohl die Hautschuppen als auch die Haaroberflächen geglättet werden. Keime haben somit weniger Chancen, sich anzudocken.

Bartreinigung

Die tägliche Körperpflege gehört auch für den Mann zum Pflichtprogramm, daran besteht kein Zweifel. Ein tägliches Duschbad inklusiv Haarwäsche ist für viele Routine. Bartträger – reinigen meist mit üblichen Haarshampoos oder Dusch-Gels den Bart gleich mit. Wer zu trockener Gesichtshaut neigt und von häufigem Juckreiz unter dem Bartwuchs geplagt wird, sollte möglichst ein mildes Shampoo benutzen oder eventuell mal ein spezielles Bartshampoo probieren. Bartshampoo bzw. Bartseife erfüllen eine Reihe von Eigenschaften, die wichtig für die richtige Bartpflege sind. Sie reinigen zuverlässig den Bart und befreien ihn von Rückständen der täglichen Pflege wie zum Beispiel Bartpflegeprodukten oder gar schädlichen Umwelteinflüssen. Gleichzeitig pflegen die speziellen Produkte nicht nur das Barthaar, sondern auch die darunterliegende Gesichtshaut. Zusätzlich zu Bartöl, macht auch ein Bartshampoo oder eine Bartseife die Gesichtsborsten weicher und geschmeidiger. Dabei verhelfen die Pflegeprodukte zu einem seidig gepflegten Glanz.

 

Quelle: haut