An den Füßen ist Hornhaut eigentlich eine normale Angelegenheit. Hornhaut bildet sich an stark beanspruchten Stellen der Haut, um diese vor äußeren Belastungen wie Druck zu schützen. Hornhaut hat also einen puffernden Zweck. Sie kann aber auch störend sein, sollte aber niemals vollends entfernt werden.

Hornhaut nie ganz entfernen

Hornhaut sieht nicht nur unschön aus, sie macht die Füße auch unangenehm trocken. Verhornungen an den Füßen lassen sich mit speziellen Hornhautfeilen oder -hobeln mechanisch beseitigen – mit einem Hobel oder einer Raspel steigt allerdings das Risiko, sich zu verletzen oder zu viel der Hornhaut zu entfernen. Ist die Hornschicht besonders grob, kann diese zuerst mit einem Bimsstein gerubbelt werden. Um einiges sanfter ist allerdings ein spezielles Peeling für die Füße.

Fußpeelings entfernen nicht nur abgestorbene Hautschichten und Hautschuppen, sie regen auch die Durchblutung an und stimulieren verschiedene Fußreflexzonen. Fußpeelings sind auch dann sinnvoll, wenn Füße ungepflegt aussehen oder die Talg- und Schweißproduktion gestört ist. Zunächst wirkt die regelmäßige milde Reinigung und das Einweichen der Füße in angenehm warmen Wasser wohltuend – vor allem wenn es pflegende Öle enthält. Zur Beseitigung von lästiger Hornhaut reicht das Fußbad allerdings nicht – es dient nur der Vorbereitung. Produkte zum Fußpeeling stehen mittlerweile in unterschiedlichen Variationen und pflegenden Wirkungen zur Verfügung.

Das Fußpeeling-Produkt sollte bei normaler Körpertemperatur mit kreisförmigen sanften Bewegungen auf der Fußhaut verteilt werden. Durch wiederholtes Einreiben entfernen die Schleifpartikel, meist ist dies feinster Sand oder Zucker, abgestorbene Hautschichten, Hornhaut und Hautschuppen. Die Hautlinien und Falten werden durch die regelmäßige Anwendung gemildert.

Die Haut kann nach einem Peeling leicht gereizt sein, daher empfiehlt sich die anschließende Anwendung von Pflegeprodukten wie Fußcreme oder Fußgel. Wird das Fußpeeling regelmäßig angewendet, so wird die Fußhaut mit der Zeit glatter, weicher und gepflegter.

Fußgymnastik für die Beweglichkeit

Neben regelmäßiger Fußpflege hält spezielle Fußgymnastik die Füße fit und beweglich, wie Greifübungen mit den Zehen, z. B. mit Stiften, Murmeln oder einem kleinen Handtuch, Zehen zusammenkrallen und wieder spreizen, Füße kreisen und auf Zehenspitzen gehen.

Quelle: haut