Peelings sind längst keine grobkörnigen Rubbelkuren mehr, sondern moderne Hightech-Treatments, die den Teint erneuern, beleben und ein natürliches Strahlen hervorbringen. Gleichzeitig betonen Dermatologen: Nicht jedes Peeling passt zu jeder Haut. Wer die Balance beherrscht, kann seine Haut transformieren. Wer übertreibt, riskiert Stress.

Warum Peeling?

Unsere Haut erneuert sich etwa alle 28 Tage – ein Prozess, der mit zunehmendem Alter oder durch Faktoren wie Stress, wenig Schlaf, Heizungsluft oder UV-Einfluss verlangsamt wird. Abgestorbene Hautzellen verbleiben an der Oberfläche, der Teint wirkt fahl, uneben, trocken oder stumpf. Peelings unterstützen den Erneuerungsprozess und ermöglichen, dass die darunterliegende, frische Haut zum Vorschein kommt. Gleichzeitig verbessert ein Peeling die Aufnahmefähigkeit für Pflegeprodukte – Seren wirken intensiver, Cremes dringen besser ein.

Moderne Peelings arbeiten dabei gezielt und hautschonend – ganz anders als früher.

Peelings – von Enzym bis PHA

  • Enzym-Peelings: sanft, ideal für empfindliche Haut. Papaya, Ananas oder Fermente lösen tote Hautzellen, ohne zu reiben.
  • AHA-Peelings (z. B. Milchsäure, Glykolsäure): glätten, verfeinern und bringen Glow. Perfekt bei fahlem Teint oder feinen Linien.
  • BHA-Peelings (Salicylsäure): wirken porentief und reduzieren Unreinheiten. Optimal für Mischhaut und ölige Haut.
  • PHA-Peelings: die hautfreundlichere Alternative zu AHAs, ideal bei Sensibilität oder reifer Haut.
  • Peeling-Pads: wirken langsam und kontinuierlich für einen gleichmäßigen, klaren Teint.

Behutsame Anwendung

Während Peelings früher oft zu aggressiv eingesetzt wurden, steht heute ein behutsamer Ansatz im Mittelpunkt. Dermatologen empfehlen: 1–3 Mal pro Woche exfolieren – je nach Hauttyp. Wichtig ist, auf die Haut zu “hören”:

• Bei Rötungen: eine Peeling-Pause einlegen.
• Trockene Haut: viel Feuchtigkeit nachlegen, z. Bsp. mit einer Feuchtigkeitspackung.
• Unreinheiten: mit BHA-Peelings gezielt arbeiten.

Wer Peelings richtig dosiert, erlebt die Transformation: ein klares Hautbild, feinere Poren, ebenmäßige Struktur und ein frischer Glow.

Peelings als Spa-Moment

Peelings haben sich vom rein funktionalen Produkt zu einem echten Selfcare-Ritual entwickelt. Luxuriöse Texturen, Duftnuancen und pflegende Komponenten wie Ceramide, Squalan oder Panthenol sorgen für ein Erlebnis, das Körper und Geist entspannt. Nach dem Peeling fühlt sich die Haut freier an – wie nach einem Mini-Wellnessprogramm. Und aufnahmebereiter für Masken, Seren oder Gesichtsmassagen.

 

Text: beautypress