Zahngesundheit 2025: Gesundheit beginnt im Mund. Mit der richtigen Mundhygiene, Zahnseide, Interdentalbürste und Mundspülung bleiben Zähne lange das schönste Accessoire, denn nichts ist so beautiful wie ein strahlendes Lächeln und dieses Lächeln verbindet, schlägt eine Brücke ohne Worte. Weiße Zähne gelten als Schönheitsideal, Verfärbungen vermiesen die Freude am Lächeln. Zeig Karies & Co. die Zähne und schenke der Zahnpflege die Aufmerksamkeit, die sie verdient!

Zahnverfärbungen: yellow is the new black

Das Farbspektrum von Zahnverfärbungen ist vielfältig – von Gelb bis Braun, von Grau bis Schwarz bei toten Zähnen. Plaque kann die Zähne gelblich erscheinen lassen. Wenn die Reinigung der Zahnzwischenräume vernachlässigt wird, können hier und am Zahnfleischrand Verfärbungen entstehen, die auf Zahnbelag zurückzuführen sind. Gewürze wie Curry und Curcuma, ebenso Tee und Rotwein, können Zähne gelblich verfärben, Kaffee kann zu bräunlich-gelben Tönen führen. Saure Lebensmittel wie Zitronen fördern unschöne Beläge. Auch das Alter spielt mit hinein: Der Zahnschmelz wird im natürlichen Alterungsprozess dünner, das gelbe Zahnbein schimmert mehr und mehr durch. Säuren in Getränken und Lebensmitteln beschleunigen den Zahnschmelzverlust. Auch Nikotin und Antibiotika oder eine Fluorose, die Überdosierung von Fluorid, können zu Verfärbungen führen. Back to white: Plaque-Entfernung durch eine gute Mundhygiene und spezielle Zahncremes lässt das natürliche Zahnweiß wieder zum Vorschein kommen. Zweimal täglich Zähneputzen plus einmal täglich Zahnzwischenraumreinigung sind das Minimum, um die Zähne auf Vordermann zu bringen. No-Go: Finger weg von alten Hausmittelchen! Zitronensaft, Salz und Backpulver können zwar kurzfristig zur Zahnaufhellung beitragen, schaden aber bei häufiger Anwendung dem Zahnschmelz. Schallzahnbürsten sind perfekte Mundhygiene-Partner, hier entfernen zum Beispiel Bürstenköpfe mit Aktivkohle-Partikeln sanft Zahnverfärbungen, ohne den Zahnschmelz zu beeinträchtigen. Schallzahnbürsten sind schonend für das Zahnfleisch.

Superkraft Spucke

Den Aktionstag für mehr Zahngesundheit gibt es seit 1991. Ziel ist es, möglichst viele Menschen über das Thema Mundgesundheit zu informieren. In jedem Jahr wird eine andere Zielgruppe in den Mittelpunkt gestellt. 2025 heißt das Motto: „Gesund beginnt im Mund – Superkraft Spucke“, dabei stehen Speichel, das Sekret der kleinen und großen Mundspeicheldrüsen, und seine Bedeutung im Fokus. Pro Tag wird ein Liter Speichel produziert, er trägt maßgeblich zur oralen Gesundheit bei. Spucke ist die erste Verteidigungslinie unseres Immunsystems, sie setzt ihre Superkräfte rund um die Uhr ein, um den Mundraum zu reinigen und die Zähne gegen Karies zu schützen. So könnte beispielsweise die Remineralisation – die immer wieder nötige Härtung – des Zahnschmelzes ohne Speichel nicht stattfinden. Zahnpasta mit Enzymen, die die Speichel-Funktionen unterstützen, verbessert den Kariesschutz. Speichel spült Speisereste und Bakterien von den Zähnen, was zur Vorbeugung von Karies und Zahnfleischentzündungen beiträgt. Er neutralisiert Säuren und schützt dadurch den Zahnschmelz. Im Speichel enthaltene Mineralien wie Kalzium und Phosphat helfen, geschädigten Zahnschmelz zu stärken und zu reparieren. Außerdem enthält er antimikrobielle Substanzen, die Bakterien, Viren und Pilze bekämpfen. Somit spielt Speichel eine Schlüsselrolle bei der Vorbeugung von Zahnproblemen.

Zahngesundheit am seidenen Faden

Zahnseide reinigt die Zahnzwischenräume. Eine normale Zahnbürste kann nur etwa siebzig Prozent der Zahnfläche erreichen, darum ist der Einsatz von Zahnseide sehr sinnvoll. Der Faden aus einer speziellen Kunstfaser beugt so der Entstehung von Karies vor. Es gibt diverse Varianten: Ungewachste Zahnseide ist glatt und griffig, gewachste Zahnseide ist mit einem feinen Film versehen, der das Gleiten erleichtert. Manche Produkte sind mit frischen Aromen wie Pfefferminze versehen. In dem Film können auch Fluorid oder Chlorhexidin gegen Bakterien enthalten sein. Tape-Zahnseide ist etwas breiter und soll besser durch besonders schmale Zwischenräume gleiten. Superfloss eignet sich für größere Zahnzwischenräume, diese Fäden sind dicker und aufgeraut. Es kann durchaus Sinn machen, verschiedene Zahnseiden zu kombinieren, da die Zahnzwischenräume bei vielen Menschen nicht gleichmäßig breit sind. Zahnärzte empfehlen, Zahnseide zumindest einmal täglich zu verwenden, nämlich abends vorm Schlafengehen, damit keine Speisereste über Nacht in den Zahnzwischenräumen Unheil anrichten können. Die Zahnseide wickelt man um die Zeigefinger und fädelt sie vorsichtig in die Zahnzwischenräume ein, wobei man den Faden vor und zurück sowie auf und ab bewegt. Zahnseidesticks, sogenannte Flossetten, sind eine fertige Kombi aus Zahnseide plus Halterung.

Alternativen zur Zahnseide

Interdentalbürsten sind Zahnzwischenraumbürsten, die wie winzige Flaschenbürsten aussehen. Es gibt sie in verschiedenen Stärken und sie sind ideal bei etwas größeren Zahnabständen und bei Zahnspangen. Richtig ist die Größe, die gut in den Zahnzwischenraum passt, ohne viel Widerstand zu bieten. Ein leichtes Anfeuchten kann das Einführen erleichtern. Man bewegt die Bürste dann leicht hin und her und spült die Bürste nach jedem Zahnzwischenraum unter fließendem Wasser ab, um Speisereste und Plaque zu entfernen. Elektrische Zahnseide ist faktisch keine Zahnseide, sondern ein Gerät, das ein Gemisch aus Wasser und Luft mit hohem Druck durch die Zahnzwischenräume presst, was sich als sehr wirksam erwiesen hat.

Happy spülen

Mundspülungen ersetzen Zähneputzen und Zahnzwischenraumreinigung nicht, sind aber eine sinnvolle Ergänzung zur täglichen Zahnpflege und Mundhygiene. Sie helfen, Plaquebakterien zu reduzieren und Zahnfleischentzündungen vorzubeugen, verbessern somit die Mundgesundheit. Fluoridhaltige Mundspülungen wirken als Kariesprophylaxe, indem sie den Zahnschmelz stärken können. Andere Spülungen pflegen das Zahnfleisch und helfen, Entzündungen zu reduzieren. Darüber hinaus können Mundspülungen helfen, Mundgeruch kurzfristig zu lindern, indem sie Bakterien reduzieren, die den Geruch verantworten. Nach Operationen und Behandlungen können Spülungen die Heilung nach einem zahnärztlichen Eingriff unterstützen. Idealerweise wird eine Mundspülung am Ende der Zahnpflegeroutine verwendet und für etwa dreißig Sekunden im Mund verteilt. Danach wird sie ausgespuckt, aber es wird nicht mit Wasser nachgespült.

 

Text: beautypress