Schutz vor Corona. Allmählich gewöhnt man sich an das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Diese notwendige Schutzmaßnahme beim Einkaufen oder in Bus und Bahn wird auch in nächster Zeit zur Pflicht des Alltagslebens gehören.

Lockdown-Debatten, insbesondere wenn es um Mund-Nasen-Masken geht, beunruhigen derzeit Bartträger in besonderem Maße. Denn ein Vollbart kann die Schutzwirkung verringern, da die Masken durch die Bartpracht nicht komplett dicht an der Haut anliegen. Aerosole könnten also leichter in die Atemwege und Schleimhäute gelangen. Um nicht zu einer neuen „Risikogruppe“ der Corona-Pandemie zu werden, erwägt so manch überzeugter Vollbartträger nun den Verzicht, den Abschied von der Bartpracht – zumindest solange Corona sein Unwesen treibt.

Bart ab – aber hautschonend

Durch den Rasiervorgang ist die Gesichtspartie großem Stress ausgesetzt. Vergleichbar mit einem starken Peeling, werden nicht nur die Bartstoppeln entfernt, sondern auch die Hornschüppchen der obersten Hautschichten – der natürliche Hautschutz – abgetragen. Zudem entstehen winzige Schnittwunden, die sofort von der Haut repariert werden müssen, damit die Rasur keine über den Tag sichtbaren Folgen hinterlässt. Insbesondere bei sensibler Gesichtshaut ist eine sanfte, mit wenig Kraftaufwand verbundene Rasur ratsam, um oberflächliche Reizungen oder sogar Verletzungen zu vermeiden. Andererseits wird für das gründliche Abtrennen der Barthaare auch entsprechende „Schärfe“ nötig, um ein stumpfes „Abschrubbeln“ des Bartes zu umgehen, denn das kann die Haarwurzeln sowie Haut irritieren. Die Schnittschärfe von Rasierern, ob Nassklingen oder Elektrovariante sollte also regelmäßig geprüft werden und gegebenenfalls für Nachschub bei Klingen oder Scherkopf gesorgt werden.

Neben den klassischen Rasierwässern sind neuartige After-Shave-Produkte erhältlich, die über unterschiedliche kosmetische Funktionen verfügen: Sie wirken neutralisierend, rückfettend und adstringierend, d.h. die Hautoberfläche verdichtet sich und die Poren werden verkleinert, sie ziehen sich etwas zusammen. Sie kühlen, erfrischen und fördern die Heilung von Mikroverletzungen. Sie wirken darüber hinaus auch entzündungshemmend.

Mundschutz auf rasierter Haut

Für die Hautpartien, die von den Mund-Nasen-Masken abgedeckt werden, entsteht eine neue Herausforderung, denn insbesondere diese Gesichtshautbereiche neigen – je nach Hauttyp – zu Trockenheit oder zu vermehrter Talgproduktion. Das Tragen von Mund-Nasen-Masken kann die Luftzirkulation beinträchtigen und die Versorgung der Hautporen mit Sauerstoff kann dadurch eingeschränkt sein. Um Pickelchen und Rötungen zu vermeiden, ist es empfehlenswert auf eine sanfte und dennoch gründliche Reinigung zu achten und anschließend die Hautpartien mit Feuchtigkeit zu versorgen.

 

 

Quelle: haut