Er macht die Barthaare weich und schützt die Haut vor der scharfen Seite der Klinge. Zum Rasieren ist Rasierschaum äußerst praktisch. Dass ich mit Rasierschaum auch meine Haare stylen kann, war mir bisher neu. Mein Friseur hat mich jetzt aufgeklärt.

Es war Anfang März. Sie erinnern sich. Friseursalons durften nach zehn Wochen Lockdown wieder öffnen. Auch ich hatte einen Friseurtermin vereinbart und mein Friseur machte sich ans Werk. Er hat mir wieder eine Frisur geschnitten.

Am Ende macht er mir immer etwas zum Stylen in die Haare. Diesmal war ich neugierig und habe ihn gefragt, was das sei. Nach dem Friseurbesuch bleiben meine Haare nämlich immer schön in Form, ohne zu verkleben oder fettig zu wirken. Vor allem bleiben sie schön weich. Die Antwort hat mich überrascht. Er nimmt handelsüblichen Rasierschaum.

Er gibt also ganz untypisch Rasierschaum in die Haare. Der alkalische Rasierschaum ist dafür da, die Barthaare vor der Rasur weicher zu machen, damit man sie leichter rasieren kann. Und das nutzt er auch für die Kopfhaare. Die Haare sollen sich verbinden und dabei weich bleiben. Der Schaum gibt dem Haar Form und Struktur. Die Haare laden sich nicht elektrostatisch auf.

Das habe ich natürlich auch zuhause ausprobiert. Ich habe den Rasierschaum zwischen den Händen verteilt, bis der Schaum sich aufgelöst hat. Den Rest habe ich dann in meine Haare gegeben und sie in Form gebracht. Resultat: Die Haare liegen perfekt! Sie sind weich. Und wenn ich jetzt bei starkem Wind oder Regen unterwegs bin, bringe ich die Haare mit ein paar Handgriffen wieder problemlos in Form. Und Männer, ob ihr es glaubt oder nicht: Sie bleiben in Form! Probiert es aus, Ihr werdet genauso überrascht sein wie ich.

 

Von Viktor F. aus München