Das zarte Gewebe der Lippen ist ein wahrhaft dünnes Häutchen und besteht aus nur drei bis fünf Zellschichten. Schon kleinste Verletzungen können sich daher schnell entzünden und die Lippen anfällig für Keime und Herpes-Viren machen. Übrigens: Wer trockene Lippen mit der Zunge befeuchtet, trocknet sie noch mehr aus. Sinnvoll ist es, die tägliche Flüssigkeitsmenge zu erhöhen, um trockenen Lippen von innen entgegenzuwirken.

Sanfte Abreibung
Auch die Haut an den Lippen erneuert sich alle 28 Tage. Damit sie die ideale Grundlage für den gepflegten Mund bildet, lohnt es sich, auch hier ab und zu ein Peeling anzuwenden. Wer dafür nicht zu tief in die Tasche greifen möchte, kann sich aus Zucker, Honig und Öl selbst eines anrühren. Einfach sanft auf die Lippen einmassieren und mit warmem Wasser wieder abnehmen. Danach sind die Lippen nicht nur wunderbar glatt und weich, sondern werden durch das Peeling auch gut durchblutet und erscheinen dadurch voller.

Der perfekte Mund
Wer nicht von der Natur mit vollen Lippen ausgestattet wurde, kann mit ein paar einfachen Make-up-Tricks eine „dicke Lippe riskieren“. Als Farben eignen sich besonders helle Töne wie Apricot oder Lachs, da sie das Licht reflektieren und einen Volumeneffekt erzeugen. Zuerst wird jedoch mit einem Konturenstift, der eine Nuance heller gewählt wird als der Lippenstift, der äußere Lippenrand umrandet. Anschließend wird der Lippenstift appliziert. Noch präziser gelingt der Auftrag mit einem Lippenpinsel. Tupft man vorher transparenten Puder auf die Lippen, verlängert sich die Haltbarkeit. Wer jetzt noch ein bisschen Lipgloss mitten auf die Ober- und Unterlippe tupft, vergrößert sie dadurch optisch – fertig ist der perfekte Kussmund!

Quelle: beautypress