Augenschatten sind Schwellungen bzw. Erschlaffungen der Lidhaut unter den Augen.
Durch Ermüdung oder durch Erregung, in den Tagen vor und während der Menstruation oder in den Wechseljahren können Augenschatten oder Tränensäcke verstärkt auftreten.
Entweder können sie genetisch bedingt oder auf einen sporadischen Lymphstau zurückzuführen sein. Dabei bleibt zu viel Flüssigkeit im Gewebe, die nicht abfließen kann. Ab und zu können sich auch Fettdepots unter den Augen bilden, die dann weißlich durchschimmern. Die Behandlung zur Reduzierung der Flüssigkeitsansammlungen kann mit entschlackenden Maßnahmen und speziellen Augenpflegeprodukten erfolgreich angegangen werden.

So werden Augenschatten vermieden

  1. Nicht zu flach schlafen und am besten bei offenem Fenster. Heizung und Klimaanlage abstellen.
  2. Viel trinken! Täglich mindestens zwei Liter Wasser oder Kräutertee zu sich nehmen. Das regt die Nierentätigkeit an und fördert den Abbau von Schlacken.
  3. Professionelle Lymphdrainagen verwöhnen das Gesicht und verhelfen zu einer entspannten Augenpartie.
  4. Die Augenpartie mit speziellen Augecremes, -gels oder -balsamen pflegen.
  5. Kompressen getränkt mit Kamillentee oder auch spezielle Kühlmasken, die z. B. mit Gel gefüllt sind und vor der Anwendung im Kühlschrank auf die richtige Temperatur gebracht werden, können die Durchblutung verbessern und die Augenschatten vermindern.
  6. Coverstick oder Concealer gehen das Problem optisch an. Bei leichten Augenschatten sind hautfarbene Coversticks oder Concealer in Cremeform ideal. Sie können vor dem Make up, aber auch anstatt aufgetragen werden. Bei stark ausgeprägten bläulichen Augenschatten sollten diese zuerst mit einem speziellen Stift in gelber Farbe neutralisiert werden, bevor man mit einem beigen Stift den optimalen Hautton erreicht. Diese Technik, die sogenannte Camouflage, nutzt den chromatischen Farbkreis und die neutraliserende Wirkung der Konträrfarben.

 

Text: beautypress