Manche nutzen sie, um morgens erfrischt in den Tag zu starten, andere wiederum legen sie abends zur Entspannung auf. Wieder andere gönnen sich mit ihr ein Wellness-Wochenende im heimischen Badezimmer. Gemeint ist die Gesichtsmaske. Es gibt sie in cremiger Ausführung, als Tuch oder auch pulverförmig und kann die Gesichtspflege optimal ergänzen.

Sie sind eine tolle Intensiv-Behandlung, auch für Männer, denn durch sie kann die Haut aus dem Vollen schöpfen und so viel Feuchtigkeit und Wirkstoffe aufnehmen, wie sie gerade braucht. Als SOS-Behandlung eignen sich Masken ebenfalls, zum Beispiel wenn die Haut gereizt ist oder sich besonders trocken anfühlt.

Um ein perfektes Pflegeergebnis zu erzielen, ist es wichtig, seinen Hauttyp zu kennen und die dazu passende Gesichtsmaske auszuwählen. Eine trockene Haut beispielsweise benötigt eine reichhaltige Creme-Maske, die nach der Einwirkzeit auf der Haut verbleiben kann und ihr mit wertvollen pflanzlichen Ölen einen intensiven Lipidboost schenkt. Wer unter unreiner Haut leidet, sollte sich regelmäßig eine Peel-off-Maske mit Mineralerde gönnen. Auch enzymatische Masken mit Subtilisin und Lipase oder Intensivmasken mit Salicylsäure und Kaolin können für ein reineres Hautbild sorgen. Sie lösen abgestorbene Hautschüppchen ab und regulieren die Talgproduktion. Das Ergebnis: Ein klarer, ausgeglichener, rosig frischer Teint.
Fahle Haut wird durch eine erfrischende, feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske wiederbelebt, während spezielle Anti-Aging-Masken kleine Fältchen lindern und die Haut dabei unterstützen, dem Alterungsprozess entgegenzuwirken.

Bei einer Mischhaut sollte man zu zwei verschiedenen Masken greifen, eine reinigende für Kinn, Nase und Stirn und eine pflegende für die Wangenpartie, Augen und Hals.

Einwirkzeit und Anwendung

In der Regel beträgt die Einwirkzeit 10-15 Minuten. Feuchtigkeitsmasken können 20 Minuten auf dem Gesicht bleiben und Reinigungsmasken ca. 5-10 Minuten.
Nach der Einwirkzeit geht es ums Abnehmen der Maske. Einige wäscht man am besten mit Wasser ab, z. Bsp. Reinigungsmasken. Feuchtigkeits- oder Crememasken werden mit einem Kosmetiktuch abgenommen, Reste können auch einmassiert werden. Gelmasken werden abgewaschen, da sie einen Film auf der Hautoberfläche bilden. Ob Wasser oder Kosmetiktuch kann auch von den Inhaltsstoffen abhängig sein. Wenn Masken einen hohen Anteil an wasserlöslichen Stoffen haben, kann man sie mit Wasser abwaschen, sollten sie hauptsächlich aus Ölen und Fetten bestehen, lassen sie sich leichter mit einem Kosmetiktuch abnehmen.

Sleeping-Masks oder Overnight-Masken dagegen werden gar nicht abgenommen, sondern, wie der Name bereits sagt, lässt man diese über Nacht einwirken. Eventuelle Reste werden erst bei der morgendlichen Pflegeroutine wieder abgewaschen. Overnight-Masken werden etwas dicker als eine normale Gesichtsmaske aufgetragen und ersetzen an diesem Abend die Nachtcreme. Gerade für diejenigen, die tagsüber wenig Zeit für eine intensive Gesichtspflege haben, ist die Overnight-Maske die perfekte Alternative.

Neben den Masken, die eine cremige Konsistenz haben, gibt es auch noch Tuchmasken. Dabei handelt es sich um wirkstoffgetränkte Vliesmasken, die seit einiger Zeit stark im Trend liegen. Ihren Ursprung haben diese in den asiatischen Ländern Südkorea und Japan.
Die allerneueste Generation der zarten und weichen Tuchmasken bestehen zum Großteil aus hautfreundlicher Viskose, die zielgerichtet mit hochkonzentrierten, tiefenwirksamen Pflegekomplexen getränkt sind – je nach Hauttyp und Hautbedürfnis. Die Anwendung ist einfach: Nach der Reinigung die Tuchmaske auflegen, leicht andrücken und nach ca. 15 Minuten wieder abnehmen. Während der Einwirkzeit gibt die Maske ihre Wirkstoffe kontinuierlich und intensiv an die Haut ab. Eventuell verbleibende Rückstände können sanft in die Haut einmassiert werden.

Text: beautypress